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Konzertreihe „Musik in St. Marien“:Orgelkonzert mit Choralschola

an der Mayer-Orgel: Mélodie Michel, Paris
Mélodie Michel
Datum:
Sonntag, 3. Mai 2026 17:00 - 18:30
Ort:
Kirche "St. Marien" Schmelz-Außen
Marienstraße 15
66839 Schmelz
Mélodie Michel

Ein besonderes Orgelkonzert, begleitet von einer Choralschola, erwartet die Besucher am 3. Mai 2026 in der Konzertreihe „Musik in St. Marien“ in Schmelz. An der Mayer-Orgel spielt die herausragende, vielfach international ausgezeichnete Organistin Mélodie Michel aus Paris.

Mélodie Michel entstammt einer französisch-amerikanischen Musikerfamilie und ist schon im Kindesalter durch ihre musikalische Begabung aufgefallen. Sie erlernte neben Orgel auch Klavier, Violine und Bratsche. 2020 wurde sie im Alter von nur 16 Jahren in die Orgelklasse von Olivier Latry und Thomas Ospital am Pariser Konservatorium aufgenommen, wo auch César Franck und Charles-Marie Widor unterrichtet haben. Den Masterabschluss absolvierte sie mit Auszeichnung.

Schon in jungen Jahren konzertierte Mélodie an vielen berühmten Orgeln Frankreichs, so u.a. an der großen Cavaillé-Coll-Orgel in Saint Sulpice, Notre Dame de Paris, in der Pariser Philharmonie, in Saint Eustache und Saint Séverin, im Auditorium Orchestre National de Lyon, an der Orgel der Chapelle Royale in Versailles oder an der großen Walcker-Orgel von Saint Paul in Straßburg. Im Jahr 2025 hatte sie die große Chance, in der anglikanischen Kathedrale von Seoul ein Orgelkonzert zu geben. Mélodie war außerdem mit dem Orchestre National de France auf Konzerttour in Südkorea und China.

Auch in Deutschland konzertierte sie in Tübingen, Weimar, Mannheim, Bonn, Düsseldorf, Stuttgart und Bayreuth, ebenso in Russland, wo sie die Orgel der Moskauer Philharmonie in einem 24-stündigen Marathon mit 23 anderen herausragenden internationalen Organisten einweihte.

Mélodie spielt regelmäßig mit dem Orchestre National de France, im Auditorium de Radio France auf der Grenzing-Orgel, aber auch im Théatre des Champs-Elysée. Im Jahr 2024 hatte sie das große Glück, die Orgelpartitur für die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele im Auditorium von Radio France aufzunehmen.

Neben weiteren Preisen in den USA und Kanada gewann sie 2025 beim Internationalen Albert-Schweitzer-Wettbewerb in Saarbrücken den dritten Preis.

Parallel zu ihrer musikalischen Tätigkeit setzt sie ihr Ingenieurstudium in Luft- und Raumfahrttechnik an der angesehenen französischen Ingenieurschule ESTACA in Paris fort.

Auf dem Programm in Schmelz stehen u.a. Werke des französischen Komponisten Marcel Dupré zu seinem 140. Geburtstag sowie in einem Wechselgesang mit der Choralschola Improvisationen des marianischen Salve Regina. Den Abschluss des Konzertes bildet Regina Caeli, laetare, Alleluja des Choralchores.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, Spenden erbeten.