"Horst Schlämmer sucht das Glück":Seniorenkino


2009 war Hape Kerkeling im Kino mit dem Film „Horst Schlämmer – Isch kandidiere!“
17 Jahre später kehrt er zurück mit seiner Kultfigur in dem Film „Horst Schlämmer sucht das Glück“.
Ausschlaggebend für die Handlung ist die Corona-Pandemie, die auch Horst Schlämmer in ein tiefes Loch gestoßen hat. Nach deren Ende muss er feststellen, dass trotzdem überall miese Laune herrscht. Die Deutschen sind unzufrieden, nichts funktioniert mehr, alles wird teurer. Als stellvertretender Chefredakteur will Schlämmer deshalb durchs ganze Land auf Reportage gehen – live mitgefilmt von seiner Kamerafrau Anna (die wir aber nie zu Gesicht bekommen).
Ein Trip führt ihn nach München, wo er Markus Söder interviewt. Weitere Stationen sind Berlin,
Dresden, Sylt und Köln, wo er Kardinal Woelki trifft. Schlämmer will der allgemeinen Stimmung bundesweit auf den Zahn fühlen. Eine abschließende Antwort kann er letztlich nicht geben, der Film will nur ein Potpourri aus schrillen Szenen und sonderbarer Situationskomik sein.
Ein Höhepunkt des Films ist sicherlich, als Horst Schlämmer auf den echten Hape trifft. Dieser gibt in einem Kaufhaus eine Signierstunde für sein neues Buch – und Horst Schlämmer stellt sich brav an.
Die meisten Kritiker vermissen in dem Film die nötige Tiefe, lediglich Arno Frank meint im 'SPIEGEL', der Film sei „eine Komödie, wie sie in dieser reinen Form nur noch selten gedreht wird“, und Kerkeling mache „exakt die heitere, leicht anarchische , augenzwinkernde Unterhaltung, für die er zu Recht berühmt geworden ist.“
Der Seniorenrat der neuen Pfarrei 'Heilige Barbara' Schmelz lädt herzlich zu dieser Komödie ein.
